

Über mich
Ich bin über „Umwege“ Psychotherapeutin geworden. Nach meinem Realschulabschluss habe ich zunächst eine Ausbildung als Kauffrau im Einzelhandel absolviert. Der Beruf hat mir viel Spaß gemacht und ich war sogar für einige Zeit stellvertretende Filialleitung.
Nach einigen Jahren in dem Beruf entschied ich mich dann jedoch fürs studieren. Aus Neugierde hat es mich dann nochmal in einen ganz anderen Bereich gezogen: Nämlich als Sozialpädagogin in die Suchtberatungsstelle. Also holte ich auf dem zweiten Bildungsweg das Fachabi nach. Da ich dort auch Fächer wie Pädagogik und Psychologie hatte, war mein Interesse sofort geweckt und ich entschied mich nach der Schule an der FH Kiel Sozialpädagogik /Soziale Arbeit zu studieren. Der Schwerpunkt des Studiums war Rehabilitation und Gesundheit von Kindern.
Nach meinem Studium habe ich in der Schulsozialarbeit gearbeitet. Das war spannend und auch gleichzeitig sehr frustierend, weil ich hohen Bedarf an Psychotherapie sah, aber eben keine therapeutische Ausbildung hatte.
Dort habe ich zum einen mit Klientinnen und Klienten in der Suchtberatung gearbeitet und zum anderen war ich in der JVA beschäftigt und habe dort mit straffälligen Klienten gearbeitet.
Mein Interesse an der therapeutischen Arbeit wurde aufs Neue geweckt und somit entschied ich mich noch für die Weiterbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin. Parallel zu dieser sehr langen Ausbildung nach dem Psychotherapeutengesetz ( PsychThG) hatte ich auch immer eine Festanstellung als Psychotherapeutin. Somit habe ich 5 Jahre am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf sowie 3 Jahre in der kinderpsychiatrischen Ambulanz der Vorwerker Diakonie gearbeitet und am ZAP in Hamburg.
Approbation:
Meine Approbation wurde in der Bundesrepublik Deutschland vom Landesamt für soziale Dienste erteilt.
Arztregister:
Die Eintragung ins Arztregister erfolgte bei der kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen.
Meine Veröffentlichungen:
Der psychosoziale Status von Kindern chronisch kranker Eltern -
wie Kinder von chronisch kranker Eltern leben, fühlen, denken
Erscheinungsdatum 2014, zum Buch
Darf sich eigentlich „jeder“ Psychotherapeut nennen?
Nein, natürlich nicht. PsychotherapeutIn oder Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutIn darf sich nur nennen, wer nach einem Psychologiestudium oder wie in meinem Fall, einem Sozialpädagogikstudium, eine mehrjährige Weiterbildung als PsychotherapeutIn anschließt. Diese dauert im Schnitt 7 Jahre, umfasst eine einjährige Tätigkeit auf einer psychiatrischen Station und mehrere hundert ambulante Behandlungsstunden von Patientinnen und Patienten an einem Ausbildungsinstitut unter Supervision.
Außerdem erfordert die Ausbildung mehrere hundert Seminarstunden und eine "Selbsterfahrung". Also eine eigene Therapie, um sich mit seiner eigenen Geschichte auseinanderzusetzen. Die Ausbildung schließt mit der Approbationsprüfung ab.
Privat lebe ich mit meinem Mann und meiner Tochter in der Nordheide.